PKC

Pikmeerkruiser-Club Ausflugsfahrt von ELBURG nach BLOKZIJL

Pikmeerkruiser Club – Ausflugsfahrt (27. Mai bis 2. Juni)

Am Samstag, den 26. Mai waren die acht teilnehmenden Boote bereits am Kai des alten Hafens von Elburg. Der offizielle Beginn der Reise war erst für den nächsten Tag um 16.30 Uhr angesetzt, samt einer Besprechung zu dem Ausflugsziel, der geplanten Route und den Wetterbedingungen. Nichtsdestotrotz, wollten die Teilnehmer sich doch noch die Zeit nehmen um die Atmosphäre dieser mittelalterlichen Stadt zu genießen.

Am Sonntag, den 27. Mai um 16.30 Uhr begann der eigentliche Start der Reise erstmal mit Getränken, einer Besprechung und einem Begrüßungsessen in „‚t Boothuis“ am Hafenkai. Alles war bestens organisiert, einschließlich des klaren und umfangreichen Tourbuches, für welches die Organisatoren Ad und Henk und ihre treuen Hälften und Assistenten Marjolijn und Jean verantwortlich waren. Um 21:00 Uhr sind wir zu unseren Booten zurückgekehrt und als Krönung des Tages konnten wir einen fantastischen Sonnenuntergang beobachten!

Da für diesen Tag nur eine kurze Reise geplant war, haben wir Elburg erst um 13:00 Uhr verlassen. Nach etwa zwei Stunden Fahrt auf einem ruhigen Veluwemeer, ankerten wir entlang des neuen Kais, der neben der ebenfalls neu gestalteten Strandpromenade in Harderwijk lag. In Harderwijk wurden viele Einrichtungen für verschiedene Wassersportarten modernisiert.  Nichtsdestotrotz, waren die Bezahlung für den Ankerplatz, Strom und Wasser (alles separat!!) über allerlei Apps und Telefonnummern nicht unbedingt kunden-, und vor allem nicht seniorenfreundlich! Nach einer Stunde gemütlichen Beisammenseins am Kai – „Feierabend“.

Für Dienstag, den 29. Mai, war eine Fahrradtour geplant, sowie ein geselliger Umtrunk auf dem „Dolfijn“ und alles Weitere nach Lust und Laune.

Am Mittwoch, den 30. Mai legten wir die längste Strecke zurück: Harderwijk bis Dronten. Wir fuhren in vier Gruppen los und das mit einem ca. 20-minütigem Abstand. Das lag daran, dass jeweils nur ein einziges Boot die Schleuse „De Blauwe Dromer“ passieren konnte. Bis auf einen Querkopf verlief die Reise  reibungslos und wie geplant (korrigiert!) über die Kamperschleuse. Der Ausreisser  hatte offensichtlich etwas verpaßt und ist durch die Larserschleuse gefahren. Aber auch dieses „verlorene Boot“ erreichte um 14.30 Uhr sicher den Hafen von WSVD in Dronten. Die warmen Sommertemperaturen machten fast allen ziemlich zu schaffen. Glücklicherweise war jeder dennoch rechtzeitig um 17.30 Uhr zum Grillen auf der überdachten Schwimmterrasse vor dem Clubhaus. Auch diesmal war das Barbeque ausgezeichnet organisiert und so reichlich, dass auch der äußerst hilfsbereite und gastfreundliche Hafenmeister und seine Crew noch zugreifen konnten.

Donnerstag, 31. Mai: 09.30 Uhr Abfahrt in kleinen Gruppen, diesmal wegen der Ketelschleuse mit ihrem schnell einströmenden Wasser (wir mussten steigen), fünf Meter Höhenunterschied und etwas ungünstig positionierten Schiebeseilen, was ein bisschen schwierig war. Alles gut gegangen! Um 13.15 Uhr befanden sich alle Boote im Hafen „De Kogge“ in Kampen, einem Hafen mit der Möglichkeit für eine Nacht anzulegen.  Dort warteten wir auf das vorhergesagte schwere Wetter. Es war sehr schwül, aber der „erlösende“ Regenschauer blieb vorläufig aus. Zeit Kampen zu entdecken oder anderen Aktivitäten nachzugehen.

Am Freitag, dem 1. Juni, war das Ziel Zwartsluis. Wiederum in Zweiergruppen gestartet, diesmal wegen der Größe der Ganzendiep-Schleuse. Die Reise verlief einwandfrei und um 12.30 Uhr waren alle Boote am Kai festgemacht. Gegen 17.30 Uhr, als wir an Bord der „Sag niemals nie“ saßen, kam der Sturm! Diejenigen, die ihr Boot mit offenen Fensterläden und Cockpit verlassen hatten, mussten rennen – und aufwischen!

Samstag, 2. Juni ist es bereits der letzte Tag. In Anbetracht dass es Wochenende war, wegen des guten Wetters und der nicht 100% igen Zusage des Hafenmeisters für reservierte Plätze, entschieden wir uns, entgegen der im Plan festgehaltenen Route, die kürzeste Strecke ohne Schleusen über Kadoelen und Vollenhove nach Blokzijl zu nehmen. Um 10:00 Uhr Abfahrt, um 12:00 Uhr Ankunft in Blokzijl. Den Rest des Tages regnete es und war trüb. Abgesehen von einem Spaziergang, verbrachten die meisten von uns die Zeit bis zum Abendessen im historischen Prince Mauritshuis, an Bord. Ein ausgezeichnetes Abendessen wurde serviert, aber das Restaurant war ziemlich gut besucht und etwas laut, so dass man den gelungenen Frühlingsausflug leider nur individuell Revue passieren lassen konnte. Wir sind den Organisatoren zutiefst dankbar, und das haben wir auch gezeigt: vom Vorsitzenden bis zum „normalen“ Teilnehmer. Zu guter Letzt hoffen wir alle wieder gesund auf der Herbsttour 2018 des PMKC begrüßen zu dürfen.

 

 

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